Mehr Geld für EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer

Mehr Geld für EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer

Die im März 2014 anlässlich des Kongresses „15 Jahre EXIST“ angekündigten [Verbesserungen beim EXIT-Gründerstipendium und bei EXIST-Forschungstransfer] wurden nun in die Tat umgesetzt. Nach den neuen Richtlinien vom 09.12.2014 gelten nun folgende Förderbedingungen: EXIST-Gründerstipendium Studierende, die mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben erhalten 1.000 Euro pro Monat Absolventinnen/Absolventen mit mindestens einem Hochschulabschluss erhalten 2.500 Euro pro Monat Promovierte Gründerinnen und Gründer erhalten 3.000 Euro pro Monat Teamgründungen können jetzt bis zu 30.000 Euro für Sachmittel beantragen. Details: [EXIST-Gründerstipendium]   EXIST-Forschungstransfer In der Förderphase I können jetzt bis zu 250.000 Euro an Sachmitteln für die Vorbereitung der Gründung beantragt werden; in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus. In der Förderphase II kurz nach der Gründung des innovativen Hightech-Unternehmens wird ein Gründungszuschuss von bis zu 180.000 Euro beantragt werden. Details: [EXIST-Forschungstransfer] Die höheren Sachmittel bei EXIST-Forschungstransfer kommen besonders innovativen, aber auch forschungsintensiven und risikoreichen Unternehmensgründungen zugute. Hierzu zählen die Biotechnologie und der gesamte Life Science Sektor. Für Gründer aus diesen Bereichen wird die Beantragung von EXIST-Forschungstransfer nun wesentlich attraktiver und bietet mehr Möglichkeiten, eine Unternehmensgründung solide vorzubereiten. Haben Sie Fragen zur Beantragung von EXIST? [Sprechen Sie uns an!] Related posts: Start-Ups: Verbesserte Bedingungen für EXIST-Förderung Biotech-Crowdfunding – Riboxx zeigt wie’s geht Was man über GO-Bio wissen sollte GO-Bio: 7. Runde...
GO-Bio reloaded: Neue Unternehmen in der 2. Förderphase

GO-Bio reloaded: Neue Unternehmen in der 2. Förderphase

Mit GO-Bio fördert das BMBF seit 2005 Ausgründungen von Wissenschaftlern aus dem Bereich der Biotechnologie. Insgesamt wurden und werden 46 Gründerteams mit ca. 130 Mio. € in einem zweistufigen Prozess gefördert. Jetzt haben wieder neue Unternehmen den Sprung in die 2. Förderphase geschafft. Ein weiteres Team hat direkt im Anschluss an die 1. Förderphase eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Während der 1. Förderphase der [GO-Bio Förderung] soll der Proof of Concept erbracht werden und die Kommerzialisierung vorbereitet werden. Hat man diese Hürde erfolgreich genommen, steht als nächstes die Unternehmensgründung an, die in der 2. Förderphase von GO-Bio noch mit einer Förderquote von max. 70% unterstützt wird. Die jungen Unternehmer müssen also weitere Investoren von ihrem Konzept überzeugen, um zu gründen und in der GO-Bio Förderung weiterzukommen. Die Neugründungen Dieser große Schritt nun zwei Teams aus der GO-Bio Runde von 2011 gelungen, der [ImevaX GmbH] aus München und der [Zellkraftwerk GmbH] aus Hannover. Die beiden Unternehmen zeigen, dass bei GO-Bio Produktentwicklungen und innovative Dienstleistungen erfolgreich gefördert werden. Die ImevaX GmbH entwickelt einen Impfstoff gegen das Bakterium Helicobacter pylori, den es bis zur Phase I/II weiter entwickeln möchte. Das BMBF fördert ImevaX in der 2. Förderphase mit insgesamt 5,9 Mio. €. Die Zellkraftwerk GmbH entwickelt Zellchips zur Biomarker-Analyse und bietet diese Analysen derzeit hauptsächlich als Dienstleister für die Pharmaindustrie an. Ein weiterer Erfolg der GO-Bio Förderung ist die Gründung und Finanzierung der [Rigontec GmbH] aus Bonn, die direkt im Anschluss an die 1. Förderphase eine Finanzierungsrunde in Höhe von 9,45 Mio. € abgeschlossen hat. Zu den Investoren dieser Finanzierungsrunde gehören Wellington Partners und der Boehringer Ingelheim Venture Fund als Lead Investoren und der...
Science4Life macht Gründen leicht – Ab sofort startet der bundesweite Businessplan-Wettbewerb

Science4Life macht Gründen leicht – Ab sofort startet der bundesweite Businessplan-Wettbewerb

Vor wenigen Tagen startete die neue Runde des Science4Life Businessplan-Wettbewerbs. Gründer profitieren in vielfältiger Weise von einer Teilnahme, weshalb ich diesen Wettbewerb sehr empfehlen kann. Hier die Pressemitteilung von Science4Life e.V. dazu: Für Naturwissenschaftler gibt es viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ist bei der Gründerinitiative Science4Life e.V. richtig. Science4Life unterstützt seit Jahren erfolgreich angehende Gründer aus den Life Sciences und der Chemie. Der Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup bietet ideale Voraussetzungen für langfristigen Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ fiel am 09.10.2014 an der Goethe-Universität-Frankfurt der offizielle Startschuss zum Wettbewerb. Sich selbst und die eigenen Ideen verwirklichen – das ist der Wunschtraum Vieler. Der Schritt, ein Unternehmen zu gründen, will jedoch gut geplant sein. Diesen Bedarf haben Sanofi und das Land Hessen schon 1998 erkannt. Über die Jahre hinweg hat sich die von ihnen ins Leben gerufene Gründerinitiative Science4Life als professionelle Anlaufstelle für Unternehmensgründer in den Bereichen Life Sciences und Chemie im deutschsprachigen Raum etabliert. Viele Gründungsinteressierte setzen seitdem auf die Kompetenz von Science4Life und ihrem umfangreichen Expertennetzwerk. Vielseitiges Fachwissen bekamen die Teilnehmer auch auf der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ vermittelt. Während es in dem Workshop um eine Orientierungstour durch die Gründerlandschaft Chemie mit ihren Besonderheiten, Anforderungen und Chancen ging, forderte Science4Life in der Abschlussrunde dazu auf, Geschäftsideen aus den Life Sciences und der Chemie in die Tat umzusetzen und am Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen. „Von den Gründerteams, die seit 1998 erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben, ist heute noch die Mehrzahl mit ihren Unternehmen am Markt. Das ist eine Bilanz, die für sich spricht“, sagte Dr. Karl-Heinz Baringhaus vom Gesundheitsunternehmen Sanofi anlässlich...
Biotechnologie im Fokus: Rainer Christine ist Business Angel des Jahres 2014

Biotechnologie im Fokus: Rainer Christine ist Business Angel des Jahres 2014

Zum ersten Mal wird ein Business Angel ausgezeichnet, der sich auf Biotechnologie fokussiert hat. Hier die Pressemitteilung vom BAND e.V. dazu: Unter Business Angels ist Rainer Christine eine seltene Ausnahme: Er investiert ausschließlich in Bio-Tech Unternehmen, eine Technologie, die den meisten als zu komplex, zu schwierig und zu langwierig gilt, bis der ersehnte Verkauf der Unternehmensanteile möglich ist. Christine wurde jetzt im Rahmen des Galaabends des Deutschen Business Angels Tages 2014 in München zum Preisträger der „Goldenen Nase“ und damit zum „Business Angel des Jahres 2014“ gekürt. Gleichzeitig wurde er  damit auch in den „BAND Heaven of Fame“ aufgenommen. Er erhielt den (undotierten) Preis auf Vorschlag von Dr. Andreas Schmidt, CEO der AYOXXA Biosystems GmbH aus Köln. Nominiert für den Preis waren außerdem die Business Angels Günter Christmann aus Darmstadt sowie Dieter Mayer aus Maitenbeth bei München. Der „Business Angel des Jahres“ wird von einer Jury aus Experten und ehemaligen Preisträgern bestimmt. Für die Auszeichnung vorgeschlagen werden kann man nur von einem seiner Beteiligungsunternehmen. Der von Business Netzwerk Deutschland (BAND) seit 2001 verliehene Preis wurde von Staatssekretärin Iris Gleicke vom Bundeswirtschaftsministerium überreicht. Rainer Christine hat Molekular- und Zellbiologie an den Universitäten Köln und Sussex studiert und am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin gearbeitet. Danach gründete er mit einem Partner 1998 die Firma amaxa, die sich auf die Entwicklung und Vermarktung der ersten Routinetechnologie für den Gentransfer in sogenannte Primärzellen speziell für den Forschungsmarkt spezialisierte. Zum Zeitpunkt des Verkaufs der Firma in 2008 an die Schweizer Lonza für mehr als 90 Mio. Euro beschäftigte amaxa 160 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von ca. 20 Mio. Euro. Seitdem ist Rainer Christine sowohl in...
Executive Summary: Den Investor ködern

Executive Summary: Den Investor ködern

Die Executive Summary ist wahrscheinlich der bedeutendste Teil des Business Plans. Investoren lesen oft nur die Executive Summary und treffen danach eine erste Vorauswahl, mit welchem Projekt sie sich überhaupt weiter beschäftigen werden. Wer diese Hürde meistert, hat beste Chancen auf ein Investment. Wie gestaltet man eine Executive Summary jedoch so attraktiv, dass der Investor anbeißt? So viel vorweg: Mit einer exakten und detailgetreuen Zusammenfassung des Business Plans wird es nicht funktionieren. Es geht nämlich zunächst gar nicht darum, was man selbst über sein Projekt loswerden möchte, sondern um das Informationsbedürfnis des Investors. Was interessiert ihn am meisten? Was sind seine Fragen? Versetzt man sich in die Situation eines potentiellen Geldgebers, kommen prinzipiell folgende Fragen auf, die die Executive Summary beantworten sollte: Was macht ihr? Wem nützt das? Wie kann man damit Geld verdienen und wie viel? Wer seid ihr? Was braucht ihr? Übersetzt bedeutet das für die Struktur und den Inhalt der Executive Summary: Technologie/Produkt/Dienstleistung Das Herzstück der Gründung – worum handelt es sich, was soll angeboten werden. Es handelt sich hier um eine grobe Beschreibung, die auf jeden Fall die Alleinstellungsmerkmale und den Nutzen beinhalten sollte. Ganz wichtig sind Patente, da sie für den Investor Assets sind. Falls bereits Patente vorliegen, sollte man dies hier kurz erwähnen bzw. ein Wort zur Patentstrategie verlieren. Selbstverständlich sollte beschrieben werden, dass Technologie, Produkt oder Dienstleistung auch funktionieren (Proof of Concept), aber anders als bei wissenschaftlichen Texten ist es hier nicht erforderlich, den Beweis im Detail anzutreten. Detaillierte Zahlen oder die Auflistung von Kontrollexperimenten führen eher dazu, dass der Investor nicht mehr weiter liest. Interessant dagegen sind Zahlen dazu, wie viel...