GO-Bio reloaded: Neue Unternehmen in der 2. Förderphase

GO-Bio reloaded: Neue Unternehmen in der 2. Förderphase

Mit GO-Bio fördert das BMBF seit 2005 Ausgründungen von Wissenschaftlern aus dem Bereich der Biotechnologie. Insgesamt wurden und werden 46 Gründerteams mit ca. 130 Mio. € in einem zweistufigen Prozess gefördert. Jetzt haben wieder neue Unternehmen den Sprung in die 2. Förderphase geschafft. Ein weiteres Team hat direkt im Anschluss an die 1. Förderphase eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Während der 1. Förderphase der [GO-Bio Förderung] soll der Proof of Concept erbracht werden und die Kommerzialisierung vorbereitet werden. Hat man diese Hürde erfolgreich genommen, steht als nächstes die Unternehmensgründung an, die in der 2. Förderphase von GO-Bio noch mit einer Förderquote von max. 70% unterstützt wird. Die jungen Unternehmer müssen also weitere Investoren von ihrem Konzept überzeugen, um zu gründen und in der GO-Bio Förderung weiterzukommen. Die Neugründungen Dieser große Schritt nun zwei Teams aus der GO-Bio Runde von 2011 gelungen, der [ImevaX GmbH] aus München und der [Zellkraftwerk GmbH] aus Hannover. Die beiden Unternehmen zeigen, dass bei GO-Bio Produktentwicklungen und innovative Dienstleistungen erfolgreich gefördert werden. Die ImevaX GmbH entwickelt einen Impfstoff gegen das Bakterium Helicobacter pylori, den es bis zur Phase I/II weiter entwickeln möchte. Das BMBF fördert ImevaX in der 2. Förderphase mit insgesamt 5,9 Mio. €. Die Zellkraftwerk GmbH entwickelt Zellchips zur Biomarker-Analyse und bietet diese Analysen derzeit hauptsächlich als Dienstleister für die Pharmaindustrie an. Ein weiterer Erfolg der GO-Bio Förderung ist die Gründung und Finanzierung der [Rigontec GmbH] aus Bonn, die direkt im Anschluss an die 1. Förderphase eine Finanzierungsrunde in Höhe von 9,45 Mio. € abgeschlossen hat. Zu den Investoren dieser Finanzierungsrunde gehören Wellington Partners und der Boehringer Ingelheim Venture Fund als Lead Investoren und der...
Science4Life macht Gründen leicht – Ab sofort startet der bundesweite Businessplan-Wettbewerb

Science4Life macht Gründen leicht – Ab sofort startet der bundesweite Businessplan-Wettbewerb

Vor wenigen Tagen startete die neue Runde des Science4Life Businessplan-Wettbewerbs. Gründer profitieren in vielfältiger Weise von einer Teilnahme, weshalb ich diesen Wettbewerb sehr empfehlen kann. Hier die Pressemitteilung von Science4Life e.V. dazu: Für Naturwissenschaftler gibt es viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ist bei der Gründerinitiative Science4Life e.V. richtig. Science4Life unterstützt seit Jahren erfolgreich angehende Gründer aus den Life Sciences und der Chemie. Der Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup bietet ideale Voraussetzungen für langfristigen Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ fiel am 09.10.2014 an der Goethe-Universität-Frankfurt der offizielle Startschuss zum Wettbewerb. Sich selbst und die eigenen Ideen verwirklichen – das ist der Wunschtraum Vieler. Der Schritt, ein Unternehmen zu gründen, will jedoch gut geplant sein. Diesen Bedarf haben Sanofi und das Land Hessen schon 1998 erkannt. Über die Jahre hinweg hat sich die von ihnen ins Leben gerufene Gründerinitiative Science4Life als professionelle Anlaufstelle für Unternehmensgründer in den Bereichen Life Sciences und Chemie im deutschsprachigen Raum etabliert. Viele Gründungsinteressierte setzen seitdem auf die Kompetenz von Science4Life und ihrem umfangreichen Expertennetzwerk. Vielseitiges Fachwissen bekamen die Teilnehmer auch auf der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ vermittelt. Während es in dem Workshop um eine Orientierungstour durch die Gründerlandschaft Chemie mit ihren Besonderheiten, Anforderungen und Chancen ging, forderte Science4Life in der Abschlussrunde dazu auf, Geschäftsideen aus den Life Sciences und der Chemie in die Tat umzusetzen und am Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen. „Von den Gründerteams, die seit 1998 erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben, ist heute noch die Mehrzahl mit ihren Unternehmen am Markt. Das ist eine Bilanz, die für sich spricht“, sagte Dr. Karl-Heinz Baringhaus vom Gesundheitsunternehmen Sanofi anlässlich...
Biotechnologie im Fokus: Rainer Christine ist Business Angel des Jahres 2014

Biotechnologie im Fokus: Rainer Christine ist Business Angel des Jahres 2014

Zum ersten Mal wird ein Business Angel ausgezeichnet, der sich auf Biotechnologie fokussiert hat. Hier die Pressemitteilung vom BAND e.V. dazu: Unter Business Angels ist Rainer Christine eine seltene Ausnahme: Er investiert ausschließlich in Bio-Tech Unternehmen, eine Technologie, die den meisten als zu komplex, zu schwierig und zu langwierig gilt, bis der ersehnte Verkauf der Unternehmensanteile möglich ist. Christine wurde jetzt im Rahmen des Galaabends des Deutschen Business Angels Tages 2014 in München zum Preisträger der „Goldenen Nase“ und damit zum „Business Angel des Jahres 2014“ gekürt. Gleichzeitig wurde er  damit auch in den „BAND Heaven of Fame“ aufgenommen. Er erhielt den (undotierten) Preis auf Vorschlag von Dr. Andreas Schmidt, CEO der AYOXXA Biosystems GmbH aus Köln. Nominiert für den Preis waren außerdem die Business Angels Günter Christmann aus Darmstadt sowie Dieter Mayer aus Maitenbeth bei München. Der „Business Angel des Jahres“ wird von einer Jury aus Experten und ehemaligen Preisträgern bestimmt. Für die Auszeichnung vorgeschlagen werden kann man nur von einem seiner Beteiligungsunternehmen. Der von Business Netzwerk Deutschland (BAND) seit 2001 verliehene Preis wurde von Staatssekretärin Iris Gleicke vom Bundeswirtschaftsministerium überreicht. Rainer Christine hat Molekular- und Zellbiologie an den Universitäten Köln und Sussex studiert und am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin gearbeitet. Danach gründete er mit einem Partner 1998 die Firma amaxa, die sich auf die Entwicklung und Vermarktung der ersten Routinetechnologie für den Gentransfer in sogenannte Primärzellen speziell für den Forschungsmarkt spezialisierte. Zum Zeitpunkt des Verkaufs der Firma in 2008 an die Schweizer Lonza für mehr als 90 Mio. Euro beschäftigte amaxa 160 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von ca. 20 Mio. Euro. Seitdem ist Rainer Christine sowohl in...