Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Am 19. und 20. November 2015 fand zum nunmehr sechsten Mal die Innovationsakademie Biotechnologie in Berlin statt. Innerhalb von 48 Stunden entwickelten 50 Teilnehmer neue Geschäftsideen für Produkte oder Dienstleistungen aus der Biotechnologie. Die besten Ideen wurden ausgezeichnet und erhielten je 50.000 € zur Weiterentwicklung ihrer Idee. Die Innovationsakademie Biotechnologie Die Innovationsakademie Biotechnologie wird seit 2008 jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet. Ziel dieses exklusiven Workshops ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen aus der Biotechnologie, aber auch die Bildung von neuen Teams aus Wissenschaftlern, erfahrenen Unternehmern und Investoren. Sie findet jeweils im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ in Berlin statt. Die Plätze für die Innovationsakademie Biotechnologie sind sehr begehrt und auf maximal 50 beschränkt. Teilnehmen kann jede/r, der/die Interesse an der Biotechnologie hat, offen für Neues ist und Ideen nicht nur generieren, sondern auch realisieren möchte. Nebenbei knüpft man neue Kontakte, arbeitet intensiv und hat sehr viel Spass gemeinsam. Die Teilnehmer werden jeweils durch das BMBF nach vorheriger Bewerbung ausgewählt. Die Teilnahmebedingungen verraten wie es geht! Wer einen Vorgeschmack auf die nächste Innovationsakademie Biotechnologie haben möchte, schaut sich einfach das Video mit einigen Impressionen der letzten Jahre an oder findet auf biotechnologie.de einen ausführlichen Rückblick auf die Innovationsakademie Biotechnologie 2015! Informationen aus erster Hand Informationen aus erster Hand von ehemaligen Teilnehmern gibt es von Timo Enderle und Kathrin Ballesteros Katemann, beide selbst Teilnehmer von zwei Innovationsakademien Biotechnologie. Einfach melden!   Picture by KROMKRATHOG/ freedigitalphotos.net Related posts: Start-Ups in der Biotechnologie: Wachsen in kleinen Schritten Corporate Accelerator: Chance für die Biotechnologie oder das Ende der Freiheit? GO-Bio: 7. Runde gestartet Science4Life Venture Cup Gewinner 2016...
Was Investoren wollen

Was Investoren wollen

Bereit für die Show? Es klingt eigentlich ganz einfach: Man hat eine Erfolg versprechende Idee, ein paar Mitstreiter und einen Businessplan. Was fehlt allein ist das Kapital. Auch ganz einfach, es gibt ja Investoren, die in solche Erfolg versprechenden Ideen investieren! OK, liebe Gründer, was seid ihr denn bereit zu geben und habt ihr eure Idee auch schön hübsch gemacht? Wie hübsch darf`s denn sein Die Gründungsidee muss glänzen, eine Allerweltsidee oder eine Mee-To-Idee haben keine Chancen. Die große Frage an das Gründungsteam ist deshalb: Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Ja, das ist immer noch wichtig. Tip: Fragen Sie sich, was Ihre Idee kann und welchen Nutzen sie für Kunden hat, die andere nicht mitbringen. Welches Problem wird dadurch gelöst? Welche Vorteile gerade Ihre Idee? Ein VC-Investor investiert in hochriskante Projekte, von denen viele keinen Profit bringen. Er erwartet als, dass möglichst Ihre Idee soviel Profit bringt, dass alle anderen Verluste mindestens dadurch ausgeglichen werden. Optimal wäre ein Multiple von 2-10 für den VC-Investor beim Exit. Das heißt, der Investor möchte gern mindestens das Doppelte bis Zehnfache seines eingesetzten Kapitals zurück haben. Das ist nicht unbedingt realistisch, zeigt aber, dass es hier um Geldverdienen geht. Tip: Zeigen Sie dem Investor, mit welchem Geschäftsmodell Sie wie Geld verdienen werden. Wer sind Ihre Kunden? Wie sieht der Markt aus? Erwartungen von Investoren an das Team Ein Investor möchte gern ein vollständiges Team sehen. Alle wichtigen Positionen sollten besetzt sein. Besonders schwierig ist für Gründer aus der Biotechnologie die Besetzung der kaufmännischen Position. Gerade diese Position ist für den Investor aber ausgesprochen wichtig, wird doch an dieser Stelle sein Geld verwaltet und hier...
Nobelpreis für Chemie 2015 geht an drei Biowissenschaftler

Nobelpreis für Chemie 2015 geht an drei Biowissenschaftler

Der Nobelpreis für Chemie 2015 wird an drei Biowissenschaftler für ihre Arbeiten zur Aufklärung von DNA-Reperaturmechanismen verliehen. Dies gab das Nobelpreiskomitee heute in Stockholm bekannt. Die drei Preisträger dürfen sich über insgesamt 8 Millionen Schwedische Kronen (ca. 850.000 €) und -vor allem- über sehr viel Ehre und Ruhm freuen. Die feierliche Preisverleihung durch Schwedens König Carl Gustav XVI. findet traditionell am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm statt. Die Preisträger Bei den Preisträgern handelt es sich um die Biowissenschaftler Tomas Lindahl (Schweden), Paul Modrich (USA) und Aziz Sancar (Türkei/USA). Sie erhalten den Nobelpresi für Chemie 2015 für ihre Beiträge zur Aufklärung der DNA-Reperaturmechanismen. Tomas Lindahl Der Krebsforscher Tomas Lindahl entdeckte, dass DNA nicht absolut stabil ist, sondern sich stetig verändert. Er folgerte daraus, dass es ein molekulares System geben müsse, das diese Schäden repariert. Er öffnete damit ein komplett neues Forschungsfeld und entdeckte viele der Proteine, die für die Reparatur von DNA-Schäden verantwortlich sind. Aziz Sancar Der Genetiker Aziz Sancar erforschte ausgehend von Bakterien UV-Schädigungen der DNA und entdeckte das Enzym Photolyase. Gleichzeitig untersuchte er die Reparatursysteme, die von Licht abhängig bzw. unabhängig sind und entdeckte lichtunabhängigge DNA-Reparaturenzyme. Zusammen mit den Arbeiten von Tomas Lindahl konnte gezeigt werden, dass die Mechanismen der Bakterien auch auf Menschen übertragbar sind. Paul Modrich Der Biochemiker Paul Modrich untersuchte u.a. die Dam-Methylase, das Enzym, das Methyl-Gruppen an die DNA hängt. Er konnte zeigen, dass diese Methylgruppen als Art Signale dienen. Er fand heraus, dass diese Methylierungen als Markierung für DNA-Reparaturenzyme dienen, die fehlerhafte Basenpaarungen korrigieren. Fehler in diesem Reparatursystem können z.B. eine Ursache für die Entstehung von Krebs sein. Eine ausführliche...
Corporate Accelerator: Merck und Bayer unterstützen eHealth-StartUps

Corporate Accelerator: Merck und Bayer unterstützen eHealth-StartUps

Unternehmen lösen mit einem Corporate Accelerator gleich zwei Probleme: StartUps bekommen Kapital und Unterstützung, um ihre Projekte voranzutreiben, die Unternehmen selbst bleiben technologisch am Puls der Zeit. Nachdem Bayer Healthcare mit dem CoLaborator im Juli 2014 als eines der ersten Unternehmen einen Corporate Accelerator im Life Science Bereich eingerichtet hat, hat mit Grants4Apps auch ein eigenes Programm für eHealth-StartUps. Das Pharmaunternehmen Merck hat nun ebenfalls einen eigenen Corporate Accelerator eingerichtet. Auch hier ist eHealth eines der Schwerpunkte unterstützter Unternehmen. eHealth: Was sich hinter dem neuen Trend verbirgt eHealth umfasst ein weites Feld in der Gesundheitswirtschaft. Je nach Definition gehören Robotor, Assisted Living Systeme und Anwendungen aus dem IKT-Bereich dazu. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) definiert eHealth folgendermaßen: „Unter E-Health fasst man Anwendungen zusammen, die für die Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten die Möglichkeiten nutzen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten. E-Health ist ein Oberbegriff für ein breites Spektrum von IKT-gestützten Anwendungen, wie z.B. Anwendungen der Telemedizin, in denen Informationen elektronisch verarbeitet, über sichere Datenverbindungen ausgetauscht und Behandlungs- und Betreuungsprozesse von Patientinnen und Patienten unterstützt werden können.“ Dass eHealth sich zu einem aussichtsreichen Segment entwickelt hat, sieht man nicht zuletzt an der Anzahl verkaufter Wearables -wie Fitnesstracker und SmartWatches- und eHealth-Apps. In Deutschland wurden 2014 3,6 Mio. Wearables verkauft, dies entspricht einem Zuwachs von 614,5% gegenüber 2013. Europaweit prognostiziert PricewaterhouseCoopers ein jährliches Wachstum von 25% für einen Zeitraum von 2015 bis 2018. [eMarketers] Ausgehend von diesen Wachstumsraten ist dieser eHealth-Bereich außerordnetlich attraktiv. eHealth-Apps, die Gesundheit und Wohlbefinden durch eine gesunde Lebensführung verbessern sollen, machen ca. 97% der aktuell verfügbaren Apps aus, therpieunterstützende Apps für Patienten spielen mit 3% dagegen...
Biametrics GmbH schließt Finanzierungsrunde über 3,2 Millionen Euro ab

Biametrics GmbH schließt Finanzierungsrunde über 3,2 Millionen Euro ab

Nach der erfolgreichen Seed-Finanzierung der Venneos GmbH vor wenigen Tagen, hat mit der Biametrics GmbH erneut ein Start-Up aus der Biotech-Branche eine Finanzierungsrunde unter Beteiligung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) abgeschlossen. Bereits 2014 zeigte eine Studie von CB Insights, dass der HTGF der aktivste VC-Investor in der EU im Technologiesektor ist. Ein Blick auf die bereits getätigten Investments in 2015 lassen wenig Zweifel, dass der HTGF auch 2015 das Feld anführen wird. Hier die Pressemitteileung des High-Tech Gründerfonds zur Beteiligung an der Serie A Finanzierungsrunde der Biametrics GmbH: „Die Biametrics GmbH am 18.09.2015 den Abschluss ihrer Finanzierungsrunde in Höhe von 3,1 Millionen Euro bekannt. Als Partner für das Serie A Investment konnten die LBBW Venture GmbH, die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft BW und die KfW Bankengruppe gewonnen werden. Mit dieser Finanzierungsrunde unter Beteiligung der Gründungsinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Seedfonds BW, kann Biametrics den Aufbau zu einem international etablierten Bioanalytik Unternehmen beschleunigen. Das frische Kapital dient dem Produktions- und Vertriebsausbau, sowie der Weiterentwicklung der von Biametrics vermarkteten markierungsfreien Analysegeräte für den Life-Science Bereich. Derzeit ist die Mikroarraytechnologie eines der wichtigsten bioanalytischen Werkzeuge bei der Suche nach neuen Wirkstoffen in der Pharmabranche oder bei der Diagnostik komplexer Krankheiten. Hierbei werden in kurzer Zeit tausende von bioanalytischen Fragestellungen mit einer Messung beantwortet. Es können eine Vielzahl von relevanten Biomolekülen wie z.B. Proteine, Antikörper oder Peptide etc. bis hin zu Viren oder Zellen, die an ihre Bindungspartner andocken, identifiziert werden. Biametrics bietet, basierend auf der eigenen patentierten „1-lambda RIDe-Technologie“, hierfür erstmalig eine markierungsfreie Messtechnik an. Diese ermöglicht im Gegensatz zu den auf Fluoreszenzfarbstoffen basierenden Methoden, die Gewinnung detaillierter Daten über die Bindungseigenschaften der einzelnen...