Nach Hopp, Strüngmann und Maschmeyer jetzt auch auch Otto: Neuer Investor in der Biotech-Szene

Nach Hopp, Strüngmann und Maschmeyer jetzt auch auch Otto: Neuer Investor in der Biotech-Szene

In der deutschen Biotechnologie-Branche waren Dietmar Hopp und die Brüder Strüngmann besonders aktiv, wenn es um private Investitionen in Biotech-Start-Ups ging. Seit 2010 tritt auch Carsten Maschmeyer, ehemaliger AWD-Chef, als Biotech-Investor auf. Mit Michael Otto, Ausichtsratsvorsitzender der Otto Group, ist nun ein weiterer privater Investor in der deutschen Biotech-Szene aktiv. Hier die Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds zur Beteiligung Ottos an der Immunservice GmbH: „Die Immunservice GmbH hat eine neue Finanzierungsrunde (Serie C) abgeschlossen, die die Entwicklung der biologischen Immuntherapieverfahren der Immunservice GmbH langfristig sicherstellt. Neben den bisherigen Gesellschaftern Helmut Ponath, Hubertus-Wald-Stiftung, High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und Hartwig Huland hat sich auch Dr. Michael Otto, Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, an der erfolgreichen Finanzierungsrunde beteiligt.   „Über die persönliche Unterstützung von Dr. Michael Otto ist das Immunservice Team hocherfreut. Wir haben großes Vertrauen und tiefes Verständnis für unsere Produkte und innovativen Therapievorhaben erleben dürfen, die wir dank des großen finanziellen Engagements nun sehr effizient fortführen und umsetzen werden. Dies ist ein wichtiger Tag für den Erfolg unserer Firma, aber besonders auch ein großer Fortschritt für betroffene Patienten“,  kommentieren die Geschäftsführung der Immunservice GmbH, Prof. Dr. Dr. Edith Huland (CEO) und Conny Cloppenburg (CFO). Die Immunservice GmbH entwickelt biologische Arzneimittel, die das körpereigene Immunsystem aktivieren, Krebs- und Virusinfektionen zu eliminieren. Eine Schlüsselfunktion in dieser Immunabwehr hat Interleukin-2, ein Immunhormon das im Körper natürlicherweise vorkommt und lebensnotwendig ist. Immunservice stellt für die Arzneimittelentwicklung Interleukin-2 in innovativer Form für Spezialanwendungen her. Interleukin-2 ermöglicht, gezeigt durch Studien an Patienten, die Heilung schwerster Erkrankungen und ist deshalb Basis der immunologischen Arzneimittelentwicklungen von Immunservice. „Immunservice hat Arzneimittelprodukte in Entwicklung, die auf breitem wissenschaftlichem Fundament stehen, mit der...
Die Biotech-Crowdfunding-Story geht weiter

Die Biotech-Crowdfunding-Story geht weiter

Crowdfunding wird immer attraktiver für Biotechnologie-Unternehmen, um die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu finanzieren. Nach dem erfolgreichen Crowdfunding des Biotechnologie-Unternehmens Riboxx sind nun zwei weitere Biotechs kurz vor Abschluss ihres Fundings: Metabolomic Discoveries GmbH und NeuroProof GmbH. NeuroProof GmbH Das Biotechnologie-Unternehmen NeuroProof GmbH, das 2007 als Spin-Off der Universität Rostock gegründet wurde, hat im September 2014 auf der Crowdfunding-Plattform Deutsche Mikroinvest eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. NeuroProof hat bereits Mikroarray-Chips entwickelt, die mit Neuronen besiedelt werden. Die zu testenden Substanzen werden hinzugefügt und die Reaktion der Neuronen als Art Fingerabdruck ausgelesen. Dieser Fingerabdruck wird anschließend ausgewertet, um daraus Rückschlüsse auf das Wirkprofil des jeweiligen Wirkstoffs zu ziehen. Auf diese Weise wird Zeit bei der Entwicklung eingespart und Tierversuche können vermieden werden. NeuroProof möchte mit Hilfe des Crowdfundings insgesamt 3 Millionen Euro für die Entwicklung weiterer Zellchips zur Testung von neuen ZNS-Medikamenten und zur Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Screening- und Auswerteverfahren einsammeln. Das Crowdfunding endet Ende Februar 2015. Investoren können Beträge ab 250 € investieren. Metabolomic Discoveries GmbH Die 2009 gegründete Metabolomic Discoveries GmbH aus Potsdam startete im Februar 2015 über die Crowdfunding-Plattform indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne. Metabolomic Discoveries möchte mit dem Projekt „Kenkodo“ das individuelle Metabolom analysieren und den Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und körperlichem Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit herstellen. Per Diagnostik-Kit werden Blutwerte eingesandt und mit weiteren Informationen über die jeweiligen Lebensgewohnheiten per App vervollständigt. Anschließend werden die Ergebnisse zur Verfügung gestellt und mit anderen Kenkodo-Nutzern verglichen. Auf diese Weise soll jeder Nutzer Informationen über seine Lebensweise und Leistungsfähigkeit bekommen und diese ggf. optimieren können. Derzeit existieren Pilot-Studien zu Kenkodo, welche laut Angaben des Unternehmens sehr vielversprechend verlaufen sind. Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne...