Biametrics GmbH schließt Finanzierungsrunde über 3,2 Millionen Euro ab

Biametrics GmbH schließt Finanzierungsrunde über 3,2 Millionen Euro ab

Nach der erfolgreichen Seed-Finanzierung der Venneos GmbH vor wenigen Tagen, hat mit der Biametrics GmbH erneut ein Start-Up aus der Biotech-Branche eine Finanzierungsrunde unter Beteiligung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) abgeschlossen. Bereits 2014 zeigte eine Studie von CB Insights, dass der HTGF der aktivste VC-Investor in der EU im Technologiesektor ist. Ein Blick auf die bereits getätigten Investments in 2015 lassen wenig Zweifel, dass der HTGF auch 2015 das Feld anführen wird. Hier die Pressemitteileung des High-Tech Gründerfonds zur Beteiligung an der Serie A Finanzierungsrunde der Biametrics GmbH: „Die Biametrics GmbH am 18.09.2015 den Abschluss ihrer Finanzierungsrunde in Höhe von 3,1 Millionen Euro bekannt. Als Partner für das Serie A Investment konnten die LBBW Venture GmbH, die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft BW und die KfW Bankengruppe gewonnen werden. Mit dieser Finanzierungsrunde unter Beteiligung der Gründungsinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Seedfonds BW, kann Biametrics den Aufbau zu einem international etablierten Bioanalytik Unternehmen beschleunigen. Das frische Kapital dient dem Produktions- und Vertriebsausbau, sowie der Weiterentwicklung der von Biametrics vermarkteten markierungsfreien Analysegeräte für den Life-Science Bereich. Derzeit ist die Mikroarraytechnologie eines der wichtigsten bioanalytischen Werkzeuge bei der Suche nach neuen Wirkstoffen in der Pharmabranche oder bei der Diagnostik komplexer Krankheiten. Hierbei werden in kurzer Zeit tausende von bioanalytischen Fragestellungen mit einer Messung beantwortet. Es können eine Vielzahl von relevanten Biomolekülen wie z.B. Proteine, Antikörper oder Peptide etc. bis hin zu Viren oder Zellen, die an ihre Bindungspartner andocken, identifiziert werden. Biametrics bietet, basierend auf der eigenen patentierten „1-lambda RIDe-Technologie“, hierfür erstmalig eine markierungsfreie Messtechnik an. Diese ermöglicht im Gegensatz zu den auf Fluoreszenzfarbstoffen basierenden Methoden, die Gewinnung detaillierter Daten über die Bindungseigenschaften der einzelnen...
1 Mio. Euro Seed-Finanzierung für Venneos

1 Mio. Euro Seed-Finanzierung für Venneos

Der High-Tech Gründerfonds, die Max-Planck-Gesellschaft, Business Angels aus der Region Stuttgart und Family Offices investieren gemeinsam 1 Mio. € in die 2014 gegründete Venneos GmbH aus Stuttgart. Das Spin-Off aus der Max-Planck-Gesellschaft wird zudem durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer unterstützt und zählt zu den Gewinnern der WECONOMY 2014 und des Science4Life Businessplan-Wettbewerbs 2015. Hier die Pressemitteileung des High-Tech Gründerfonds zur Beteiligung an der Venneos GmbH: „Venneos, ein Spin-off der Max-Planck-Gesellschaft, entwickelt ein Siliziumchip-basiertes Imaging System für die Analyse biologischer Zellen. Das System beruht auf einem innovativen Messansatz, der es Kunden ermöglicht zelluläre Veränderungen zu erkennen, die mit anderen Technologien unsichtbar bleiben. Durch die automatisierte parallele Analyse von bis zu mehreren Tausend Zellen auf Einzelzellebene werden Experimente objektiver, reproduzierbarer und verlässlicher. Die Mikroskopie-ähnliche Visualisierung der Ergebnisse erlaubt zudem eine intuitive Interpretation. Dank der kompakten Dimensionierung lässt sich das System leicht in den Laboralltag integrieren. Für die Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1 Million Euro konnte das Gründerteam ein Konsortium aus Business Angels der Region Stuttgart und Family Offices, den High-Tech Gründerfonds und die Max-Planck-Gesellschaft als Investoren gewinnen. „Mit diesen finanzstarken Investoren an Bord können wir gemeinsam daran arbeiten, einen neuen Standard für die Zellanalyse zu etablieren!“, so David Wehner, Geschäftsführer und einer der Venneos-Gründer. Aktuell entwickelt das Unternehmen mit Pilotkunden den Prototypen weiter. „Die Zusammenarbeit mit Pilotkunden zeigt, dass es für unsere Systeme sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Medikamentenentwicklung Bedarf gibt“, erklärt Gründer Jonas Lehmann. Für die weitere Entwicklung sucht das Gründerteam jetzt Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Physik, Elektrotechnik, Informatik und Biologie. „Wir freuen uns, dass für die Finanzierung dieser disruptiven Technologie in der Zellanalyse ein starkes...