Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup 2017 gestartet

Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup 2017 gestartet

Der bundesweite Businessplan-Wettbewerb Science4Life ist Anfang September 2016 in die mittlerweile nun 19. Runde gestartet. Auf die Teilnehmer warten insgesamt 82.000 € Preisgelder. Wer schon ab Phase I des dreistufigen Businessplan-Wettbewerbs dabei sein möchte, muss sich sputen. Phase I des Businessplan-Wettbewerbs In Phase I des Wettbewerbs werden die besten Geschäftsideen prämiert. Die eingereichten Ideen werden auf ihre Markt- und Wettbewerbsfähigkeit geprüft, außerdem wird bereits an der Entwicklung eines passenden Geschäftsmodells gearbeitet. Die besten Teams erhlten folgende Preise: 30x Tagesworkshop mit Experten aus den Science4Life-Netzwerk 5x 500 € Der Einsendeschluss für die Teilnahme an Phase I ist der 21.10.2016. Phase II des Businessplan-Wettbewerbs In der zweiten Phase des Businessplan-Wettbewerbs entwickeln die Teams Konzepte aus ihren Geschäftsideen. Sie haben in dieser Phase außerdem die Möglichkeit, ihre Konzepte von Branchenexperten prüfen zu lassen. Die besten Teams erhalten folgende Preise: 20x Intensivworkshop mit individuellem Coaching 10x 1.000 € Der Einsendeschluss für die Teilnahme an Phase II ist der 13.01.2017. Phase III des Businessplan-Wettbewerbs In der letzten Phase erstellen die Teams einen vollständigen Businessplan. Zusätzlich zur Geschäftsidee geht es hierbei um Vermarktung, Realisierung und Finanzierung. Die besten Teams erhalten folgende Preise: 1.-5. Platz: Teilnahme am Gründerworkshop Platz: 25.000 € Platz: 10.000 € Platz 5.000 € Platz: 3.000 € Platz: 3.000 € -10. Platz: je 2.000 € Der Einsendeschluss für die Teilnahme an Phase III ist der 21.04.2017. Einstieg jederzeit möglich Beim Science4Life Businessplan-Wettbewerb ist der Einstieg zu jeder Phase möglich. Alle weiteren Informationen zur Teilnahme und entsprechende Unterlagen gibt es auf www.science4life.de. Sie brauchen Unterstützung? Wenden Sie sich an mich! Ich verfüge über Erfahrung bei der Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben. eMail: ballesteros@kbk-concept.de   Foto:...
HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer

HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer

Der High-Tech Gründerfonds belebt seit 2005 mit über 440 finanzierten Start-Ups aus den High-Tech Gründerfonds I und II als aktivster Frühphasenfinanzierer in Europa die Gründerszene. Nachdem der im November 2011 aufgelegte Hightech-Gründerfonds II (HTGF II) erfolgreich evaluiert wurde, soll jetzt mit dem Hightech-Gründerfonds III (HTGF III) ein Nachfolgefonds mit einem Zielvolumen von 300 Mio. € und einem Industrieanteil von 30% aufgelegt werden. Der HTGF III soll im 1. Halbjahr 2017 starten und jährlich bis zu 40 STart-Ups finanzieren. Am 06. Juni 2016 gab Staatssekretär Machnig (Bundeswirtschaftministerium) den Startschuss für den Investorenaufruf zum HTGF III: „Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig, startet heute zusammen mit Herrn Dr. Michael Brandkamp (Geschäftsführer High-Tech Gründerfonds), Herrn Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer DIHK) und Herrn Dr. Carsten Bether (Gründer und Geschäftsführer des Startups Kiwigrid) den Investorenaufruf für den High-Tech Gründerfonds III (HTGF III). Ab sofort sind mittelständische und Großunternehmen, die über Startups einen Zugang sowohl zu disruptiven Innovationen als auch zu den neuesten Technologien und Geschäftsmodellen suchen, aufgerufen, eine Beteiligung am HTGF III einzugehen. Staatssekretär Machnig: „Der High-Tech Gründerfonds ist eine Erfolgsgeschichte. Er investiert seit 2005 in deutsche Startups und ist heute der zahlenmäßig aktivste Frühphasenfonds in Europa. Seit Beginn wurden mehr als 10.000 Businesspläne gesichert, mehr als 440 Start-ups haben eine erste Finanzierung erhalten. Das Markenzeichen des Fonds ist die öffentlich-private Partnerschaft. So sind im High-Tech Gründerfonds Fonds II neben dem Bundeswirtschaftsministerium und der KfW 18 Investoren aus Industrie und Wirtschaft – Mittelständler wie Großunternehmen – beteiligt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir auch künftig mit dem High-Tech Gründerfonds III fortsetzen und sogar noch ausbauen. Deshalb starten wir heute gemeinsam den Aufruf für Investoren. Durch...
Von IPOs, Rekord-Finanzierungen und Mega-Deals der Biotechnologie-Branche 2015

Von IPOs, Rekord-Finanzierungen und Mega-Deals der Biotechnologie-Branche 2015

Die Sektkorken knallten im Jahr 2015 in der Biotechnologie-Branche sicher häufiger. Es gab ja auch einige erfreuliche Nachrichten zu feiern, wie z.B. den Börsengang von Curetis, die Rekord-Finanzierung für Curevac, mehrere HTGF-Finanzierungen und die Mega-Deals von Glycotype und Biontech. Im letzten Quartal 2015 war die Biotechnologie-Branche nochmal richtig im Aufwind und dies scheint 2016 weiter zu gehen. Der Börsengang von Curetis Die Curetis AG aus Holzgerlingen wagte im November 2015 den Börsengang an der Euronext in Amsterdam und Brüssel. Möglich ist dies durch die vorherige Gründung einer niederländischen Holding. Curetis plante durch den IPO 30-50 Mio. € an Kapital einzunehmen. Tatsächlich ist ihnen das mit der Einnahme von 40 Mio. € auch gelungen. Mit dem Kapital aus dem IPO will Curetis den US-Vertrieb weiter ausbauen, um das Unyvero-System dort direkt zu vermarkten. Die Curetis-Aktien wurden zu einem Kurs von 10 € ausgegeben, haben zunächst zugewonnen und liegen aktuell mit 9,82 € je Aktie (Euronext) nur geringfügig unter dem Ausgabekurs. Die Marktkapitalisierung liegt damit derzeit bei rund 150 Mio. finanzen.net-Grafik   Rekord-Finanzierung für Curevac Ebenfalls im November sicherte sich die Tübinger Curevac AG eine Rekord-Finanzierung. Im Rahmen einer weiteren Finanzierungsrunde warb Curevac -nach einer Umwandlung von einer GmbH in eine AG- 100 Mio. € Kapital ein. Das Kapital stammt von internationalen Investoren, angeführt vom britischen Vermögensverwalter Baillie Gifford. Weitere Investoren sind Chartwave Limited, Coppel family, Elma Investments und Sigma Group. Curevac wird mit Hilfe des neu eingeworbenen Kapitals die bestehende Pipeline für mRNA-Therapien und prophylaktische Impfstoffe weiter entwickeln und die klinische Forschung und neue Entwicklungen finanzieren. Curevac hat damit seit seiner Gründung im Jahr 2000 insgesamt 200 Mio. € Eigenkapital...
Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Am 19. und 20. November 2015 fand zum nunmehr sechsten Mal die Innovationsakademie Biotechnologie in Berlin statt. Innerhalb von 48 Stunden entwickelten 50 Teilnehmer neue Geschäftsideen für Produkte oder Dienstleistungen aus der Biotechnologie. Die besten Ideen wurden ausgezeichnet und erhielten je 50.000 € zur Weiterentwicklung ihrer Idee. Die Innovationsakademie Biotechnologie Die Innovationsakademie Biotechnologie wird seit 2008 jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet. Ziel dieses exklusiven Workshops ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen aus der Biotechnologie, aber auch die Bildung von neuen Teams aus Wissenschaftlern, erfahrenen Unternehmern und Investoren. Sie findet jeweils im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ in Berlin statt. Die Plätze für die Innovationsakademie Biotechnologie sind sehr begehrt und auf maximal 50 beschränkt. Teilnehmen kann jede/r, der/die Interesse an der Biotechnologie hat, offen für Neues ist und Ideen nicht nur generieren, sondern auch realisieren möchte. Nebenbei knüpft man neue Kontakte, arbeitet intensiv und hat sehr viel Spass gemeinsam. Die Teilnehmer werden jeweils durch das BMBF nach vorheriger Bewerbung ausgewählt. Die Teilnahmebedingungen verraten wie es geht! Wer einen Vorgeschmack auf die nächste Innovationsakademie Biotechnologie haben möchte, schaut sich einfach das Video mit einigen Impressionen der letzten Jahre an oder findet auf biotechnologie.de einen ausführlichen Rückblick auf die Innovationsakademie Biotechnologie 2015! Informationen aus erster Hand Informationen aus erster Hand von ehemaligen Teilnehmern gibt es von Timo Enderle und Kathrin Ballesteros Katemann, beide selbst Teilnehmer von zwei Innovationsakademien Biotechnologie. Einfach melden!   Picture by KROMKRATHOG/ freedigitalphotos.net Related posts: Start-Ups in der Biotechnologie: Wachsen in kleinen Schritten Corporate Accelerator: Chance für die Biotechnologie oder das Ende der Freiheit? GO-Bio: 7. Runde gestartet Science4Life Venture Cup Gewinner 2016...
Was Investoren wollen

Was Investoren wollen

Bereit für die Show? Es klingt eigentlich ganz einfach: Man hat eine Erfolg versprechende Idee, ein paar Mitstreiter und einen Businessplan. Was fehlt allein ist das Kapital. Auch ganz einfach, es gibt ja Investoren, die in solche Erfolg versprechenden Ideen investieren! OK, liebe Gründer, was seid ihr denn bereit zu geben und habt ihr eure Idee auch schön hübsch gemacht? Wie hübsch darf`s denn sein Die Gründungsidee muss glänzen, eine Allerweltsidee oder eine Mee-To-Idee haben keine Chancen. Die große Frage an das Gründungsteam ist deshalb: Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Ja, das ist immer noch wichtig. Tip: Fragen Sie sich, was Ihre Idee kann und welchen Nutzen sie für Kunden hat, die andere nicht mitbringen. Welches Problem wird dadurch gelöst? Welche Vorteile gerade Ihre Idee? Ein VC-Investor investiert in hochriskante Projekte, von denen viele keinen Profit bringen. Er erwartet als, dass möglichst Ihre Idee soviel Profit bringt, dass alle anderen Verluste mindestens dadurch ausgeglichen werden. Optimal wäre ein Multiple von 2-10 für den VC-Investor beim Exit. Das heißt, der Investor möchte gern mindestens das Doppelte bis Zehnfache seines eingesetzten Kapitals zurück haben. Das ist nicht unbedingt realistisch, zeigt aber, dass es hier um Geldverdienen geht. Tip: Zeigen Sie dem Investor, mit welchem Geschäftsmodell Sie wie Geld verdienen werden. Wer sind Ihre Kunden? Wie sieht der Markt aus? Erwartungen von Investoren an das Team Ein Investor möchte gern ein vollständiges Team sehen. Alle wichtigen Positionen sollten besetzt sein. Besonders schwierig ist für Gründer aus der Biotechnologie die Besetzung der kaufmännischen Position. Gerade diese Position ist für den Investor aber ausgesprochen wichtig, wird doch an dieser Stelle sein Geld verwaltet und hier...
Corporate Accelerator: Merck und Bayer unterstützen eHealth-StartUps

Corporate Accelerator: Merck und Bayer unterstützen eHealth-StartUps

Unternehmen lösen mit einem Corporate Accelerator gleich zwei Probleme: StartUps bekommen Kapital und Unterstützung, um ihre Projekte voranzutreiben, die Unternehmen selbst bleiben technologisch am Puls der Zeit. Nachdem Bayer Healthcare mit dem CoLaborator im Juli 2014 als eines der ersten Unternehmen einen Corporate Accelerator im Life Science Bereich eingerichtet hat, hat mit Grants4Apps auch ein eigenes Programm für eHealth-StartUps. Das Pharmaunternehmen Merck hat nun ebenfalls einen eigenen Corporate Accelerator eingerichtet. Auch hier ist eHealth eines der Schwerpunkte unterstützter Unternehmen. eHealth: Was sich hinter dem neuen Trend verbirgt eHealth umfasst ein weites Feld in der Gesundheitswirtschaft. Je nach Definition gehören Robotor, Assisted Living Systeme und Anwendungen aus dem IKT-Bereich dazu. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) definiert eHealth folgendermaßen: „Unter E-Health fasst man Anwendungen zusammen, die für die Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten die Möglichkeiten nutzen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten. E-Health ist ein Oberbegriff für ein breites Spektrum von IKT-gestützten Anwendungen, wie z.B. Anwendungen der Telemedizin, in denen Informationen elektronisch verarbeitet, über sichere Datenverbindungen ausgetauscht und Behandlungs- und Betreuungsprozesse von Patientinnen und Patienten unterstützt werden können.“ Dass eHealth sich zu einem aussichtsreichen Segment entwickelt hat, sieht man nicht zuletzt an der Anzahl verkaufter Wearables -wie Fitnesstracker und SmartWatches- und eHealth-Apps. In Deutschland wurden 2014 3,6 Mio. Wearables verkauft, dies entspricht einem Zuwachs von 614,5% gegenüber 2013. Europaweit prognostiziert PricewaterhouseCoopers ein jährliches Wachstum von 25% für einen Zeitraum von 2015 bis 2018. [eMarketers] Ausgehend von diesen Wachstumsraten ist dieser eHealth-Bereich außerordnetlich attraktiv. eHealth-Apps, die Gesundheit und Wohlbefinden durch eine gesunde Lebensführung verbessern sollen, machen ca. 97% der aktuell verfügbaren Apps aus, therpieunterstützende Apps für Patienten spielen mit 3% dagegen...