Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden

Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden

Gute Ideen führen nicht automatisch zu erfolgreichen Gründungen. Es braucht noch weitere Erfolgsfaktoren und letztendlich die Umsetzung. Das kurze Video gibt einen Einblick, welche Erfolgsfaktoren noch wichtig sind und was Gründungen im Life Science Bereich so besonders macht. Das Video beinhaltet zentrale Fragen von Gründungen, die im Workshop intensiv bearbeitet wurden: Bin ich ein Gründer? Will ich ein Gründer sein? (s. auch Was Ihnen vor der Gründung niemand sagt) Gründer zu sein hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Bin ich bereit, dies in Kauf zu nehmen? Bringe ich die persönlichen Eigenschaften mit, die ein erfolgreicher Gründer braucht? Entwicklung eines Geschäftsmodells Was ist ein Geschäftsmodell und wozu dient es. Worauf muss ich achten, damit es vollständig ist und funktionieren kann. Die Business Model Canvas Die Business Model Canvas ist ein erfolgreiches Tool, das maßgeblich von Alexander Osterwalder entwickelt wurde. Die Geschäftsmodellentwicklung ist mit der Business Model Canvas sehr leicht und die Methode ist auch im Life Science Bereich sehr gut einsetzbar. Wozu dient der Business Plan? Tipps & Tricks zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten eines Business Plans. Und jetzt geht’s wirklich los! Related posts: 7 Erfolgsfaktoren, wie Du ein erfolgreicher Gründer wirst Der Business Plan: Wofür man ihn wirklich braucht Der Business Plan: Aufbau und Struktur Was Investoren...

7 Erfolgsfaktoren, wie Du ein erfolgreicher Gründer wirst

Wie man ein erfolgreicher Gründer wird, ist ganz einfach? Man braucht eine -wirklich- tolle Idee und ein paar Kumpel, die mitmachen. Ein Investor kommt dann quasi von allein – die ideale Erfolgsgeschichte, wie sie in vielen Fällen genauso funktioniert. Was macht den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern aus? Wir haben sieben Erfolgsfaktoren identifiziert, die einen erfolgreichen Gründer ausmachen. Mitgezählt? Gut! Wer Nr. 6 befolgt, schreibt eine Mail an ballesteros@biotechster.de, erfährt Erfolgsfaktor Nr. 7 und bekommt eine kostenlose Kurzberatung. Related posts: Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer Job kündigen und selbständig machen? 7 Fragen für Gründer Start-Ups in der Biotechnologie: Wachsen in kleinen...
Was Investoren wollen

Was Investoren wollen

Bereit für die Show? Es klingt eigentlich ganz einfach: Man hat eine Erfolg versprechende Idee, ein paar Mitstreiter und einen Businessplan. Was fehlt allein ist das Kapital. Auch ganz einfach, es gibt ja Investoren, die in solche Erfolg versprechenden Ideen investieren! OK, liebe Gründer, was seid ihr denn bereit zu geben und habt ihr eure Idee auch schön hübsch gemacht? Wie hübsch darf`s denn sein Die Gründungsidee muss glänzen, eine Allerweltsidee oder eine Mee-To-Idee haben keine Chancen. Die große Frage an das Gründungsteam ist deshalb: Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Ja, das ist immer noch wichtig. Tip: Fragen Sie sich, was Ihre Idee kann und welchen Nutzen sie für Kunden hat, die andere nicht mitbringen. Welches Problem wird dadurch gelöst? Welche Vorteile gerade Ihre Idee? Ein VC-Investor investiert in hochriskante Projekte, von denen viele keinen Profit bringen. Er erwartet als, dass möglichst Ihre Idee soviel Profit bringt, dass alle anderen Verluste mindestens dadurch ausgeglichen werden. Optimal wäre ein Multiple von 2-10 für den VC-Investor beim Exit. Das heißt, der Investor möchte gern mindestens das Doppelte bis Zehnfache seines eingesetzten Kapitals zurück haben. Das ist nicht unbedingt realistisch, zeigt aber, dass es hier um Geldverdienen geht. Tip: Zeigen Sie dem Investor, mit welchem Geschäftsmodell Sie wie Geld verdienen werden. Wer sind Ihre Kunden? Wie sieht der Markt aus? Erwartungen von Investoren an das Team Ein Investor möchte gern ein vollständiges Team sehen. Alle wichtigen Positionen sollten besetzt sein. Besonders schwierig ist für Gründer aus der Biotechnologie die Besetzung der kaufmännischen Position. Gerade diese Position ist für den Investor aber ausgesprochen wichtig, wird doch an dieser Stelle sein Geld verwaltet und hier...
Executive Summary: Den Investor ködern

Executive Summary: Den Investor ködern

Die Executive Summary ist wahrscheinlich der bedeutendste Teil des Business Plans. Investoren lesen oft nur die Executive Summary und treffen danach eine erste Vorauswahl, mit welchem Projekt sie sich überhaupt weiter beschäftigen werden. Wer diese Hürde meistert, hat beste Chancen auf ein Investment. Wie gestaltet man eine Executive Summary jedoch so attraktiv, dass der Investor anbeißt? So viel vorweg: Mit einer exakten und detailgetreuen Zusammenfassung des Business Plans wird es nicht funktionieren. Es geht nämlich zunächst gar nicht darum, was man selbst über sein Projekt loswerden möchte, sondern um das Informationsbedürfnis des Investors. Was interessiert ihn am meisten? Was sind seine Fragen? Versetzt man sich in die Situation eines potentiellen Geldgebers, kommen prinzipiell folgende Fragen auf, die die Executive Summary beantworten sollte: Was macht ihr? Wem nützt das? Wie kann man damit Geld verdienen und wie viel? Wer seid ihr? Was braucht ihr? Übersetzt bedeutet das für die Struktur und den Inhalt der Executive Summary: Technologie/Produkt/Dienstleistung Das Herzstück der Gründung – worum handelt es sich, was soll angeboten werden. Es handelt sich hier um eine grobe Beschreibung, die auf jeden Fall die Alleinstellungsmerkmale und den Nutzen beinhalten sollte. Ganz wichtig sind Patente, da sie für den Investor Assets sind. Falls bereits Patente vorliegen, sollte man dies hier kurz erwähnen bzw. ein Wort zur Patentstrategie verlieren. Selbstverständlich sollte beschrieben werden, dass Technologie, Produkt oder Dienstleistung auch funktionieren (Proof of Concept), aber anders als bei wissenschaftlichen Texten ist es hier nicht erforderlich, den Beweis im Detail anzutreten. Detaillierte Zahlen oder die Auflistung von Kontrollexperimenten führen eher dazu, dass der Investor nicht mehr weiter liest. Interessant dagegen sind Zahlen dazu, wie viel...
Der Business Plan: Wofür man ihn wirklich braucht

Der Business Plan: Wofür man ihn wirklich braucht

Einen Business Plan zu schreiben kostet viel Zeit und Mühe und man wird mit Themen konfrontiert, die für Life Science-Wissenschaftler vollkommen neu sind. Wofür man das eigentlich macht und wie viele Varianten man eigentlich braucht, haben wir im zweiten Teil der Serie über den Business Plan zusammengestellt. Der Business Plan für Investoren Klar, man denkt als erstes an Investoren, wenn das Wort „Business Plan“ fällt. Investoren schauen sich anhand des Business Plans an, ob eine Finanzierung überhaupt in Frage kommt. Sie prüfen dabei Kriterien wie z.B. die Technologiereife, die Expertise des Managements, die Markt- und Wettbewerbsanalyse und natürlich die Finanzdaten. Die Finanzdaten müssen für den Investor nicht nur plausibel sein, sondern auch attraktiv. Ein VC-Investor möchte zudem sehen, dass das Geschäftsmodell skalierbar ist. Der Business Plan für die Gründer Ja, auch für sich selbst schreibt man einen Business Plan. Das schützt davor, sich allzu verliebt ins Geschehen zu stürzen. Während man einen Business Plan schreibt, setzt man sich intensiv mit seinem Vorhaben auseinander und durchdenkt und analysiert es. Außerdem macht man sich Gedanken über den Markt und die Wettbewerber und hoffentlich auch über die zukünftigen Kunden. Man kann dann erkennen, inwieweit alles plausibel, umsetzbar und zukunftsfähig ist oder was dafür evtl. noch fehlt. Der Business Plan für Kooperationspartner Sucht das Unternehmen Partner, wird ähnlich wie bei einer Investitionsanfrage oft ein Business Plan benötigt. Der potentielle Kooperationspartner möchte sehen, dass er es mit einem solide geplanten Unternehmen zu tun hat. Neu gegründete Unternehmen -vor allem im Biotech-Bereich- können noch nicht mit aussagekräftigen Kennzahlen aufwarten. Hier erfüllt der Business Plan diesen Zweck. Und dann waren da noch: Business Plan Wettbewerbe Es...
Der Business Plan: Aufbau und Struktur

Der Business Plan: Aufbau und Struktur

Der Business Plan ist das zentrale Dokument bei jeder Gründung, kostet viel Zeit und Mühe und wird doch nie richtig fertig. Wozu soll man ihn also schreiben, wenn es nur wertvolle Zeit kostet und er schon veraltet ist, bevor der Drucker die letzte Seite ausgespuckt hat? Hier ein paar Tipps zur grundsätzlichen Struktur des Business Plans, die das Schreiben etwas erleichtern sollen. Im zweiten Teil geht es dann darum, wozu der Business Plan wirklich gut ist und wieso man mehr als einen haben sollte. Wie sollte ein Business Plan aufgebaut sein? Obwohl es natürlich jedem frei steht, den Business Plan aufzubauen wie er mag, hat sich doch eine grundsätzliche Struktur etabliert, die auch einen gewissen Zweck erfüllt. Da die Leser -also z.B. Investoren- an diese Struktur gewöhnt sind, würde ich sie nach Möglichkeit beibehalten. Änderungen und Abweichungen davon sind immer dann wichtig, wenn die Struktur nicht zum Gründungsvorhaben passt. Executive Summary Die Executive Summary ist zwar die erste Seite des Business Plans, wird aber üblicherweise zuletzt geschrieben. Sie sollte nicht länger als eine Seite sein und kurz, prägnant und überzeugend die Geschäftsidee darstellen. Die Executive Summary erfüllt den Zweck eines Pitches und soll zum Weiterlesen animieren. Wer täglich Business Pläne auf den Tisch bekommt, liest doch nur diejenigen im Detail, die ihn schon auf der ersten Seite überzeugen. Mehr zur [Executive Summary]. Geschäftsmodell Hier wird beschrieben, wie das Unternehmen aufgebaut sein soll oder ist und welches Geschäftsmodell es hat. Also, wie es mit welchen Kunden auf welche Weise Geld verdienen wird. Produkt/Dienstleistung/Technologie Dieser Teil des Business Plans ist immer leicht und gut gefüllt, denn hier wird erläutert, mit welchem...