Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden

Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden

Gute Ideen führen nicht automatisch zu erfolgreichen Gründungen. Es braucht noch weitere Erfolgsfaktoren und letztendlich die Umsetzung. Das kurze Video gibt einen Einblick, welche Erfolgsfaktoren noch wichtig sind und was Gründungen im Life Science Bereich so besonders macht. Das Video beinhaltet zentrale Fragen von Gründungen, die im Workshop intensiv bearbeitet wurden: Bin ich ein Gründer? Will ich ein Gründer sein? (s. auch Was Ihnen vor der Gründung niemand sagt) Gründer zu sein hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Bin ich bereit, dies in Kauf zu nehmen? Bringe ich die persönlichen Eigenschaften mit, die ein erfolgreicher Gründer braucht? Entwicklung eines Geschäftsmodells Was ist ein Geschäftsmodell und wozu dient es. Worauf muss ich achten, damit es vollständig ist und funktionieren kann. Die Business Model Canvas Die Business Model Canvas ist ein erfolgreiches Tool, das maßgeblich von Alexander Osterwalder entwickelt wurde. Die Geschäftsmodellentwicklung ist mit der Business Model Canvas sehr leicht und die Methode ist auch im Life Science Bereich sehr gut einsetzbar. Wozu dient der Business Plan? Tipps & Tricks zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten eines Business Plans. Und jetzt geht’s wirklich los! Related posts: 7 Erfolgsfaktoren, wie Du ein erfolgreicher Gründer wirst Der Business Plan: Wofür man ihn wirklich braucht Der Business Plan: Aufbau und Struktur Was Investoren...
Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Innovationsakademie Biotechnologie 2015

Am 19. und 20. November 2015 fand zum nunmehr sechsten Mal die Innovationsakademie Biotechnologie in Berlin statt. Innerhalb von 48 Stunden entwickelten 50 Teilnehmer neue Geschäftsideen für Produkte oder Dienstleistungen aus der Biotechnologie. Die besten Ideen wurden ausgezeichnet und erhielten je 50.000 € zur Weiterentwicklung ihrer Idee. Die Innovationsakademie Biotechnologie Die Innovationsakademie Biotechnologie wird seit 2008 jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet. Ziel dieses exklusiven Workshops ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen aus der Biotechnologie, aber auch die Bildung von neuen Teams aus Wissenschaftlern, erfahrenen Unternehmern und Investoren. Sie findet jeweils im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ in Berlin statt. Die Plätze für die Innovationsakademie Biotechnologie sind sehr begehrt und auf maximal 50 beschränkt. Teilnehmen kann jede/r, der/die Interesse an der Biotechnologie hat, offen für Neues ist und Ideen nicht nur generieren, sondern auch realisieren möchte. Nebenbei knüpft man neue Kontakte, arbeitet intensiv und hat sehr viel Spass gemeinsam. Die Teilnehmer werden jeweils durch das BMBF nach vorheriger Bewerbung ausgewählt. Die Teilnahmebedingungen verraten wie es geht! Wer einen Vorgeschmack auf die nächste Innovationsakademie Biotechnologie haben möchte, schaut sich einfach das Video mit einigen Impressionen der letzten Jahre an oder findet auf biotechnologie.de einen ausführlichen Rückblick auf die Innovationsakademie Biotechnologie 2015! Informationen aus erster Hand Informationen aus erster Hand von ehemaligen Teilnehmern gibt es von Timo Enderle und Kathrin Ballesteros Katemann, beide selbst Teilnehmer von zwei Innovationsakademien Biotechnologie. Einfach melden!   Picture by KROMKRATHOG/ freedigitalphotos.net Related posts: Start-Ups in der Biotechnologie: Wachsen in kleinen Schritten Corporate Accelerator: Chance für die Biotechnologie oder das Ende der Freiheit? GO-Bio: 7. Runde gestartet Science4Life Venture Cup Gewinner 2016...
Was Investoren wollen

Was Investoren wollen

Bereit für die Show? Es klingt eigentlich ganz einfach: Man hat eine Erfolg versprechende Idee, ein paar Mitstreiter und einen Businessplan. Was fehlt allein ist das Kapital. Auch ganz einfach, es gibt ja Investoren, die in solche Erfolg versprechenden Ideen investieren! OK, liebe Gründer, was seid ihr denn bereit zu geben und habt ihr eure Idee auch schön hübsch gemacht? Wie hübsch darf`s denn sein Die Gründungsidee muss glänzen, eine Allerweltsidee oder eine Mee-To-Idee haben keine Chancen. Die große Frage an das Gründungsteam ist deshalb: Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Ja, das ist immer noch wichtig. Tip: Fragen Sie sich, was Ihre Idee kann und welchen Nutzen sie für Kunden hat, die andere nicht mitbringen. Welches Problem wird dadurch gelöst? Welche Vorteile gerade Ihre Idee? Ein VC-Investor investiert in hochriskante Projekte, von denen viele keinen Profit bringen. Er erwartet als, dass möglichst Ihre Idee soviel Profit bringt, dass alle anderen Verluste mindestens dadurch ausgeglichen werden. Optimal wäre ein Multiple von 2-10 für den VC-Investor beim Exit. Das heißt, der Investor möchte gern mindestens das Doppelte bis Zehnfache seines eingesetzten Kapitals zurück haben. Das ist nicht unbedingt realistisch, zeigt aber, dass es hier um Geldverdienen geht. Tip: Zeigen Sie dem Investor, mit welchem Geschäftsmodell Sie wie Geld verdienen werden. Wer sind Ihre Kunden? Wie sieht der Markt aus? Erwartungen von Investoren an das Team Ein Investor möchte gern ein vollständiges Team sehen. Alle wichtigen Positionen sollten besetzt sein. Besonders schwierig ist für Gründer aus der Biotechnologie die Besetzung der kaufmännischen Position. Gerade diese Position ist für den Investor aber ausgesprochen wichtig, wird doch an dieser Stelle sein Geld verwaltet und hier...
23andMe darf ersten Gentest für zu Hause auf den Markt bringen

23andMe darf ersten Gentest für zu Hause auf den Markt bringen

Nachdem die U.S. Food and Drug Administration (FDA) dem US Diagnostikunternehmen 23andMe Ende 2013 den Verkauf ihres Test-Kits zu diagnostischen Zwecken untersagt hatte, gab sie Ende Februar 2015 die Erlaubnis, einen diagnostischen Test auf den Markt zu bringen. Bei diesem Test, den die FDA nun zugelassen hat [s. Mitteilung], handelt es sich die Untersuchung, ob man Träger einer Genvariante für das sehr seltene Bloom-Syndrom ist. Das Bloom-Syndrom Das Bloom-Syndrom, das autosomal-rezessiv vererbt wird, gehört in die Gruppe Chromosomenbruchsyndrome. Es kommt zu einer Mutation des BLM-Gens auf Chromosom 15. Dieses Gen codiert für das Bloom-Syndrom-Protein, das zur Aufgabe hat, den Zellzyklus zu überwachen. Bei unzureichender Aktivität kommt es zu Fehlern bei der DNA-Replikation. Träger der Genvariante auf beiden Allelen haben ein erhöhtes Krebsrisiko, leiden unter Rotverfärbung der Haut, Lichtsensibilität, Minderwuchs und Schädeldeformationen. Die Diagnostik des Bloom-Syndroms erfolgt üblicherweise durch den Nachweis zytologischer Veränderungen und den gendiagnostischen Nachweis. In den USA wird es also bald möglich sein, sich zu Hause selbst auf die Mutation im BLM-Gen zu testen. In Deutschland ist dies aufgrund des Gendiagnostik-Gesetzes, das die Beratung durch einen fachkundigen Arzt vorschreibt, nicht möglich. Der Artikel „Der Gentest für zu Hause“ (Deutsche Ärztezeitung) setzt sich mit diesem Thema sehr schön auseinander und beschreibt einen anderen möglichen Weg, den das Biotechnologie-Unternehmen bio.logis beschreitet. 23andMe kündigt auf ihrer Health-Webpage an, den Test nicht als Single-test auf den Markt bringen zu wollen. Das Unternehmen will die Entscheidung über weitere Tests, die aktuell durch die FDA überprüft werden, zunächst abwarten. Wann und in welcher Form das geschehen wird, ist allerdings noch unklar.   Picture: dream designs/freedigitalphotos.net Related posts: DIY Gendiagnostik als Geschäftsmodell?:...
Plattformtechnologien bei Investoren immer beliebter

Plattformtechnologien bei Investoren immer beliebter

Nachdem Plattformtechnologien zu Beginn des Jahrtausends immer unbeliebter wurden, erfreuen sie sich in den letzten Jahren bei Investoren immer größerer Beliebtheit. Ein wesentlicher Grund hierfür ist das relativ geringe Risiko – verglichen mit klassischen Drug Development Unternehmen. Mittlerweile ist stellen Plattformtechnologie-Unternehmen in Deutschland den zweitgrößten Sektor innerhalb der Biotechnologie-Branche (biotechnologie.de, Report 2013). Eines der zahlreichen Beispiele aus diesem Sektor ist SIRION Biotech in München mit viralen oder Virusvektoren. Diese kommen zum Einsatz, wenn gezielt Gene ausgeschaltet bzw. überexprimiert oder „eingebaut“ werden sollen. Das ist von Interesse für die Grundlagenforschung beim Studium von Genfunktion oder auch bei der Entwicklung realitätsnaher Zellmodelle für drug bzw. compound screening. So auch bei der Erforschung neuer Lebensmittelinhaltsstoffe oder kosmetischer Wirkstoffe, erst recht seitdem Tierversuche für derartige Anwendungen in Europa untersagt sind. Virusvektoren finden auch direkt Eingang in klinische Prüfungen in der Gentherapie und bei Impfstoffen: allein in den letzten 2-3 Jahren sind weit über $ 2 Milliarden aufgenommen worden von etwa 20-30 Unternehmen, um einzelne virale Vektoren als neuartige Arzneimittel auf den Markt zu bringen. Nach der klinischen Zulassung eines ersten viralen Vektors Ende 2012 wird der Gentherapie mit Virusvektoren ein Milliardenmarkt vorausgesagt. SIRION Biotech hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 rasant entwickelt. Nach dem Gewinn des Businessplan-Wettbewerbs Science4Life 2006, konnte 2007 der High-Tech Gründerfonds als Investor gewonnen werden. Sehr schnell wurden in den folgenden Jahren Bayernkapital, Creathor Venture, die KfW und Aumenta als weitere Investoren hinzugewonnen. Gemeinsam mit diesen Investoren hat SIRION Biotech bereits vier Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen. Die erfolgreiche Entwicklung von SIRION Biotech zeigt sich in weltweit mehr als 150 Klienten und 400-500 Einzelprojekten, wie vom Geschäftsführer zu erfahren war. Das...