HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer

HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer

Der High-Tech Gründerfonds belebt seit 2005 mit über 440 finanzierten Start-Ups aus den High-Tech Gründerfonds I und II als aktivster Frühphasenfinanzierer in Europa die Gründerszene. Nachdem der im November 2011 aufgelegte Hightech-Gründerfonds II (HTGF II) erfolgreich evaluiert wurde, soll jetzt mit dem Hightech-Gründerfonds III (HTGF III) ein Nachfolgefonds mit einem Zielvolumen von 300 Mio. € und einem Industrieanteil von 30% aufgelegt werden. Der HTGF III soll im 1. Halbjahr 2017 starten und jährlich bis zu 40 STart-Ups finanzieren. Am 06. Juni 2016 gab Staatssekretär Machnig (Bundeswirtschaftministerium) den Startschuss für den Investorenaufruf zum HTGF III: „Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig, startet heute zusammen mit Herrn Dr. Michael Brandkamp (Geschäftsführer High-Tech Gründerfonds), Herrn Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer DIHK) und Herrn Dr. Carsten Bether (Gründer und Geschäftsführer des Startups Kiwigrid) den Investorenaufruf für den High-Tech Gründerfonds III (HTGF III). Ab sofort sind mittelständische und Großunternehmen, die über Startups einen Zugang sowohl zu disruptiven Innovationen als auch zu den neuesten Technologien und Geschäftsmodellen suchen, aufgerufen, eine Beteiligung am HTGF III einzugehen. Staatssekretär Machnig: „Der High-Tech Gründerfonds ist eine Erfolgsgeschichte. Er investiert seit 2005 in deutsche Startups und ist heute der zahlenmäßig aktivste Frühphasenfonds in Europa. Seit Beginn wurden mehr als 10.000 Businesspläne gesichert, mehr als 440 Start-ups haben eine erste Finanzierung erhalten. Das Markenzeichen des Fonds ist die öffentlich-private Partnerschaft. So sind im High-Tech Gründerfonds Fonds II neben dem Bundeswirtschaftsministerium und der KfW 18 Investoren aus Industrie und Wirtschaft – Mittelständler wie Großunternehmen – beteiligt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir auch künftig mit dem High-Tech Gründerfonds III fortsetzen und sogar noch ausbauen. Deshalb starten wir heute gemeinsam den Aufruf für Investoren. Durch...

7 Erfolgsfaktoren, wie Du ein erfolgreicher Gründer wirst

Wie man ein erfolgreicher Gründer wird, ist ganz einfach? Man braucht eine -wirklich- tolle Idee und ein paar Kumpel, die mitmachen. Ein Investor kommt dann quasi von allein – die ideale Erfolgsgeschichte, wie sie in vielen Fällen genauso funktioniert. Was macht den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern aus? Wir haben sieben Erfolgsfaktoren identifiziert, die einen erfolgreichen Gründer ausmachen. Mitgezählt? Gut! Wer Nr. 6 befolgt, schreibt eine Mail an ballesteros@biotechster.de, erfährt Erfolgsfaktor Nr. 7 und bekommt eine kostenlose Kurzberatung. Related posts: Wie aus Ideen erfolgreiche Gründungen werden HTGF III: Neuer Fonds für neue Gründer Job kündigen und selbständig machen? 7 Fragen für Gründer Start-Ups in der Biotechnologie: Wachsen in kleinen...
Von IPOs, Rekord-Finanzierungen und Mega-Deals der Biotechnologie-Branche 2015

Von IPOs, Rekord-Finanzierungen und Mega-Deals der Biotechnologie-Branche 2015

Die Sektkorken knallten im Jahr 2015 in der Biotechnologie-Branche sicher häufiger. Es gab ja auch einige erfreuliche Nachrichten zu feiern, wie z.B. den Börsengang von Curetis, die Rekord-Finanzierung für Curevac, mehrere HTGF-Finanzierungen und die Mega-Deals von Glycotype und Biontech. Im letzten Quartal 2015 war die Biotechnologie-Branche nochmal richtig im Aufwind und dies scheint 2016 weiter zu gehen. Der Börsengang von Curetis Die Curetis AG aus Holzgerlingen wagte im November 2015 den Börsengang an der Euronext in Amsterdam und Brüssel. Möglich ist dies durch die vorherige Gründung einer niederländischen Holding. Curetis plante durch den IPO 30-50 Mio. € an Kapital einzunehmen. Tatsächlich ist ihnen das mit der Einnahme von 40 Mio. € auch gelungen. Mit dem Kapital aus dem IPO will Curetis den US-Vertrieb weiter ausbauen, um das Unyvero-System dort direkt zu vermarkten. Die Curetis-Aktien wurden zu einem Kurs von 10 € ausgegeben, haben zunächst zugewonnen und liegen aktuell mit 9,82 € je Aktie (Euronext) nur geringfügig unter dem Ausgabekurs. Die Marktkapitalisierung liegt damit derzeit bei rund 150 Mio. finanzen.net-Grafik   Rekord-Finanzierung für Curevac Ebenfalls im November sicherte sich die Tübinger Curevac AG eine Rekord-Finanzierung. Im Rahmen einer weiteren Finanzierungsrunde warb Curevac -nach einer Umwandlung von einer GmbH in eine AG- 100 Mio. € Kapital ein. Das Kapital stammt von internationalen Investoren, angeführt vom britischen Vermögensverwalter Baillie Gifford. Weitere Investoren sind Chartwave Limited, Coppel family, Elma Investments und Sigma Group. Curevac wird mit Hilfe des neu eingeworbenen Kapitals die bestehende Pipeline für mRNA-Therapien und prophylaktische Impfstoffe weiter entwickeln und die klinische Forschung und neue Entwicklungen finanzieren. Curevac hat damit seit seiner Gründung im Jahr 2000 insgesamt 200 Mio. € Eigenkapital...
Alternative Finanzierung mit Crowdlending: Zencap

Alternative Finanzierung mit Crowdlending: Zencap

Mit einer Crowdlending-Plattform bietet der Onlinemarktplatz Zencap für kleine und mittelständische Unternehmen online Kreditfinanzierungen. Kreditsuchende Unternehmer werden mit passenden Investoren zur Finanzierung von z.B. Projekten oder Laborgeräten vermittelt. Das Biotechnologie-Unternehmen Accelero Bioanalytics finanzierte mit Crowdlending über Zencap eine neue Laboreinrichtung. Crowdlending: Wie funktioniert’s? Ähnlich wie bekannte Crowdfunding-Plattformen, über die Investoren sich mit einer stillen Beteiligung am Unternehmenserfolg beteiligen, bietet Zencap auf seiner Plattform Kreditprojekte an. Wie bei einem klassischen Kredit zahlt der Unternehmer den Betrag in monatlichen Raten und zu einem festgesetzten Zinssatz an die Investoren zurück. Der Zinssatz hängt dabei –wie bei einer Bank- von der Bonität des Unternehmens und der gewünschten Laufzeit ab. Zusätzlich werden an Zencap zu zahlende Gebühren je nach Laufzeit des Kredits fällig. Investoren erhalten eine festgelegte Rendite für ihr investiertes Kapital in Form von monatlichen Rückzahlungen. Für sie wird ebenfalls eine Service-Gebühr fällig, die an Zencap zu zahlen ist. Crowdlending: Für wen passt’s? Crowdlending bietet sich für alle Unternehmen an, die klar umrissene Projekte und Investitionen mit Krediten finanzieren möchten, aber auf zu große Hürden bei ihrer Hausbank treffen. Es kann sich hierbei durchaus auch um Projekte handeln, die für die Hausbank gar nicht kreditwürdig sind, oder nur ein geringes Volumen haben, z.B. eine neuer Messestand oder ein ganzer Messeauftritt zur Vermarktung eines neuen Produktes. Zur Unternehmensfinanzierung, insbesondere im Biotech-Bereich, ist Crowdlending eher nicht geeignet. Für ganz junge Unternehmen, also auch für Start-Ups, eignet sich Crowdlending zunächst noch nicht. Zencap vermittelt Kredite lediglich an Unternehmen, die mindestens zwei Jahre alt sind und in den letzten zwei Jahren jeweils einen durchschnittlichen Umsatz von 100.000 € aufweisen können. Außerdem sollte das Unternehmen keine rückläufige Geschäftsentwicklung...
Open Source als Geschäftsmodell in der Biotechnologie

Open Source als Geschäftsmodell in der Biotechnologie

Open Source als Geschäftsmodell ist besonders durch die IT-Branche bekannt geworden. Bekannte Unternehmen und Projekte nutzen Open Source oder haben es genutzt, wie z.B. IBM, Netscape, Linux, Mozilla, Wikipedia oder Sun. Erste Biotech- und Pharmaunternehmen arbeiten komplett oder projektbasiert nach dem Open Source Prinzip. Streng genommen bedeutet Open Source, dass frei verfügbares Wissen genutzt wird, meist in einer Community aus freiwilligen Experten, um ein Produkt zu entwickeln. Dieses Produkt wird dann, da es mit der Ressource „Allgemeinheit“ entwickelt wurde, der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung gestellt. An die Nutzung ist dann z.B. die Aufforderung zur Verbesserung und Zurverfügungstellung geknüpft. Mal ehrlich, sieht das nach einem tragfähigen Geschäftsmodell für die Biotech-Branche aus? Auf den ersten Blick kann Open Source bei einem Biotech-Unternehmen, das wahrscheinlich noch auf VC-Investoren angewiesen ist, nicht funktionieren. Genauer betrachtet frage ich mich, bei welchem Unternehmen es überhaupt funktioniert. Geld verdienen kann man mit diesem Modell eher nicht, aber mit dem Service-Geschäft oder mit Add-Ons. Es gibt heute zahlreiche Unternehmen, die Service, Beratung und Software für Linux-Systeme anbieten und so Umsätze generieren. Wie würde dieses Modell für Biotech aussehen? Viele Biotech-Unternehmen entwickeln neue Wirkstoffe oder Diagnostika. Nach dem Open Source Modell analog zu Linux würden sie diese mit dem allgemein zugänglichen Know-How und einer Community tun und anschließend die Wirkstoffe/Diagnostika bzw. das Wissen darum der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Um Geld zu verdienen müssten dann weitere Services oder ergänzende Produkte verkauft werden. Doch wie könnten die aussehen? Ein Wirkstoff benötigt vielleicht eine spezielle Applikationsmethode, die zugekauft werden muss, bei einer diagnostischen Anwendung wird vielleicht ein spezielles Gerät verwendet, das gekauft und gewartet werden muss. Zusätzlich kann man noch...