Job kündigen und selbständig machen? 7 Fragen für Gründer

Job kündigen und selbständig machen? 7 Fragen für Gründer

Jeder Sonntagabend ist überschattet von dem Gedanken an den Montag. Ein stressiger Job, der Chef trifft Entscheidungen die nicht nachvollziehbar sind, die Kollegen nerven. Endlich frei sein, endlich selber Entscheidungen treffen. Gute Ideen scheinen vorhanden, nur noch ein Schritt, dann ist man Selbständig, sein eigener Herr. Alles so einfach, oder nicht? Als Anregung ein paar Fragen, die man sich ehrlich beantworten sollte, bevor man kündigt um sich selbständig zu machen. Ist es echter Gründungswille oder nur Jobverdrossenheit? Will ich tatsächlich selbständig sein, oder habe ich nur keine Lust auf meinen Job? Wer ausschließlich aus Verdruss über seinen Job in die Selbständigkeit wechselt, beraubt sich der mächtigsten Waffe im Kampf ums Überleben als Gründer: der unbedingten Motivation seine Unternehmung zum Erfolg zu führen. Wem dieser Wille und Motivation fehlt, der wird Durststrecken wahrscheinlich nicht überleben. Und, das ist sicher, der Weg ist nicht nur steinig, er kann sich zeitweise wie eine Treibjagd durch die Wüste anfühlen. Ist die Haupt-Motivation nur die Flucht aus der aktuellen Situation, kann sich das in schwierigen Zeiten als fatal herausstellen. Ein guter Test ist die Erstellung eines Businessplans vor der Kündigung. Wenn ausreichend Gründungswille vorhanden ist, sollte dieses Dokument eigentlich leicht aus der Feder fließen. Wie kündige ich ohne verbrannte Erde zu hinterlassen? Auch wenn es schwer fallen mag – der alte Arbeitgeber könnte eventuell hilfreich für die Gründung sein, vielleicht sogar ein erster Kunde. Auch unter dem Aspekt der Weiterempfehlung sollte man sich hier genau überlegen ob es sich lohnt alle Brücken hinter sich einzureißen. Einige Unternehmen haben hier eine strikte Politik. Arbeitnehmer die gekündigt haben dürfen nicht mehr als Auftragnehmer für das Unternehmen...